Frankfurter Marketing-Barometer: Marketing spricht ethnische Zielgruppen nicht an

Donnerstag, 04. November 2010
Der Index des Frankfurter Marketing-Barometers legt mit 61 Punkten nochmals um fünf Zähler zu
Der Index des Frankfurter Marketing-Barometers legt mit 61 Punkten nochmals um fünf Zähler zu

Das Franfurter Marketing-Barometer zeigt einen Goldenen Oktober. Die monatliche Umfrage des größten Marketing-Club Deutschlands klettert auf einen neuen Höchstwert. Mit 61 Punkten legt der Index nochmals um fünf Zähler zu. So schätzen 77 Prozent der befragten Agentur- und Unternehmensentscheider die künftige Geschäftsentwicklung als gut ein, weitere 23 Prozent als befriedigend. Die aktuelle Lage empfinden 65 Prozent als gut und 32 Prozent als befreidigend. Optimismus gibt es auch bei den Marketing-Investitionen. Hier rechnen 51 Prozent der Auftraggeber und -nehmer mit weiter wachsenden Spendings, lediglich 5 Prozent erwarten hier weitere Kürzungen.

Eindeutig ist auch die Haltung der Marketingexperten bei der Frage des Monats: "Werden ethnische Zielgruppen heute schon optimal angesprochen?" 86 Prozent der Experten sagen, dass dies nicht der Fall ist. Lediglich 14 Prozent sind vom Gegenteil überzeugt. So kritisiert etwa Beate Hofmann, Inhaberin des Strategiesalons in Frankfurt: "Zu oft gilt das Motto: Budget geht vor Strategie. Nur wenn das Budget groß genug ist, wird darüber nachgedacht."  Dieser Meinung sind aber längst nicht alle Umfrageteilnehmer. Jörn Eickholdt, Chef der gleichnamigen Consultingfirma, hält dagegen: "Ich sehe das nicht unbedingt als ein Muss für ein werbungtreibendes Unternehmen an." mir
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