Franchise Verband pflegt das Image

Mittwoch, 20. Juni 2001

Der Deutsche Franchise Verband (DFV) startet eine Imagekampagne. "Knapp die Hälfte aller Bundesbürger assoziiert unter Franchise etwas Negatives oder ihr ist der Begriff unbekannt", begründet Utho Creusen, Präsident des DFV und Obi-Vorstandsmitglied. Das soll sich nun ändern. Mit Anzeigen in Tageszeitungen will der Verband zwei Zielgruppen ansprechen: Zum einen sollen potenzielle Gründer angesprochen werden. Zum anderen richtet sich die Kampagne an Meinungsführer aus Medien, Politik und Wirtschaft. Vor der Franchise-Messe im Herbst ist ein zweiter Flight geplant. Zusätzlich in Tageszeitungen schaltet der Verband Anzeigen in Publikumszeitschriften. Ein TV-Spot ist angedacht. "Am Anfang stand die Beobachtung, dass in Deutschland kein Werkstor oder Zaun ohne das obligatorische Verbotsschild auskommt", sagt Alexander Maisch, Geschäftsführer Leagas Delany, die Hamburger Agentur setzte sich beim Pitch im Frühjahr durch. Dies wurde kurzerhand in eine Aufforderung verwandelt: "Franchising. Bitte nachmachen".
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