Formel-E: Neue Rennserie mit Elektroautos nimmt Konturen an

Mittwoch, 26. September 2012
Die Pläne für die Formel E werden konkret
Die Pläne für die Formel E werden konkret


Das Konzept der für das Jahr 2014 von der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) angekündigten Rennserie mit Elektroautos konkretisiert sich. "Wir werden im kommenden Monat einen TV-Vertrag abschließen, der uns globale Präsenz sichert", erklärt Alejandro Agag, CEO der Formula F Holdings und Vermarkter der Formel E. Damit soll von Beginn an eine mediale Breitenwirkung erreicht und die Attraktivität für Sponsoren erhöht werden. Auch ansonsten ist Agag eher zuversichtlich: "Unser Ansatz unterscheidet sich komplett von dem der bestehenden Serien. Wir werden in den Innenstädten fahren, das ist ein einzigartiges Merkmal." Als Auftakt-Austragungsort ist Rio de Janeiro im Gespräch, auch in Deutschland gebe es "zwei bedeutende Städte" mit Interesse. Namen nennen die Veranstalter jedoch nicht. Voraussichtlich soll es im Debütjahr zehn Rennen geben, ein Ausbau auf 20 ist vorgesehen.

Am naheliegendsten wäre es natürlich, die Autoindustrie als Geldquelle zum Einstieg zu bewegen. Viele Fahrzeughersteller sind zwar eher skeptisch, aber dem Konzept dennoch nicht ganz abgeneigt. So meint etwa Enno Fuchs, Director E-Mobility Launch bei Opel, dass eine Beteiligung an der Formel E momentan nicht geplant sei. Doch fügt er noch hinzu: "Wir beobachten die Entwicklung jedoch sehr aufmerksam." Ähnlich sehen es auch Motorsportchef Norbert Haug von Mercedes-Benz und Jens Marquardt, BMW-Motorsportdirektor. hor
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