Formel 1 zittert um Sponsorengelder

Mittwoch, 01. Oktober 2008
Force-India-Besitzer Mallya befürchtet Auswirkungen auf die Formel 1
Force-India-Besitzer Mallya befürchtet Auswirkungen auf die Formel 1

Die Finanzkrise macht auch vor dem Sport nicht halt. In der Formel 1 geht die Angst vor einem Ausstieg wichtiger Sponsoren um. „Die Kreditkrise werden viele Mannschaften zu spüren bekommen. Die Marktkapitalisierung schwindet, die Aktionäre fürchten um ihr Geld. Da werden manches Unternehmen, manche Bank aussteigen“, sagt der indische Milliardär Vijay Mallya, Besitzer des Teams Force India, gegenüber faz.net.

Die Abhängigkeit der Rennställe von den Sponsorengeldern der Banken ist in der Tat groß. Finanzdienstleister sind laut den faz.net-Recherchen nach der Telekommunikation der zweitgrößte Förderer der Formel 1.

So ist etwa Credit Suisse beim Team BMW Sauber aktiv, die Royal Bank of Scotland engagiert sich bei AT&T Williams, die spanische Santander-Bank bei Vodafone McLaren Mercedes und die niederländische ING-Gruppe bei ING Renault. Nun wird befürchtet, dass einige Banken die Rennstrecke ganz verlassen werden.
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