Ford verzichtet künftig auf Schlüsselerlebnisse

Dienstag, 15. November 2011
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Strümpfe und Schlüssel haben eines gemeinsam: Sie verschwinden einfach. Die einen in den unendlichen Weiten einer Waschmaschine, die anderen im Universum von Jacken, Taschen und Körben. Beides löst hektisches Suchen aus und mehr oder weniger starke Schweißausbrüche. Bei der Schlüsselsuche fürs Auto setzt Ford jetzt ein Zeichen. Der Hersteller trommelt in einer aktuellen Kampagne für den Kleinwagen Fiesta mit Key Free-System und Power-Startfunktion. In der Inszenierung greift die US-Marke augenzwinkernd die Vorteile einer technischen Lösungen im Vergleich zur ewigen Schlüsselsuche auf. Die Kampagne, die Ogilvy in London und Düsseldorf verantwortet, ist auf reichweitenstarken Sendern sowie in Magazinen zu sehen. Sie soll zum einen auf das Image von Ford einzahlen. Und zum anderen Kunden aus dem Kleinwagensegment anlocken, die ein Faible für technische Lösungen und Design haben.

Für Ford gehört der Fiesta neben dem Focus zu den wichtigsten Modellen. Der Kleinwagen gilt als harter Wettbewerber des VW-Dauerläufer Polo. Entsprechend groß ist die Aufmerksamkeit, die der US-Konzern dem Modell zukommen lässt. Gerade hat der Autobauer auf der L.A. Auto Show den Fiesta ST Concept als Viertürer vorgestellt. Den Zweitürer gab es bereits auf der IAA zu sehen. Jetzt wirbt Ford zudem für die technische Ausstattung des kleinen Flitzers. Damit wenigstens das ewige Autoschlüsselsuchen ein Ende hat. Für die Strümpfe gilt dagegen weiterhin das Prinzip Hoffnung. mir
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