Ford inszeniert den Focus global einheitlich und digital

Donnerstag, 14. Januar 2010
Stilgebend für den Rest der Welt: Der US-Auftritt des Ford Focus
Stilgebend für den Rest der Welt: Der US-Auftritt des Ford Focus

Ford läutet mit dem Modell Focus neue Ära ein. Das Modell wird global einheitlich inszeniert. Gleichzeitig kündigt Ford einen Budgetshift hin zu Digital an. Nachdem der Autobauer bereits die einheitliche Formensprache der Modelle zum strategischen Asset erklärt hat, folgt nun mit dem Focus ein weltweit einheitlicher kommunikativer Auftritt. Gleichzeitig strebt der Autobauer die Führungsrolle im Bereich Social Media an. Gab es bislang bei Ford weltweit gut ein Dutzend unterschiedliche Werbeauftritte für die jeweiligen Modelle, soll beginnend mit dem Focus nun eine gemeinsame Sprache gesprochen werden.

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Bestenfalls sind je nach Land und Region Akzentverschiebungen und lokale Adaptionen in Szenerie und Modellpalette zu erwarten. „Es wird hoffentlich nicht zu große Unterschiede geben“, sagt Paul Thomas, Vice-President Marketing für Europa, im Gespräch mit HORIZONT. Schon in der Pre-Launch-Phase, will der Hersteller auf eine weltweit einheitliche Kommunikationslinie setzen, die die zum WPP-Konzern gehörenden Agenturen betreuen.

Stufenweise will Ford zudem die Spendings für Internet und neue Medien erhöhen. Eine gewichtige Rolle wird dabei Social Media spielen. „Unser Ziel ist es, als Automarke die Führungsrolle bei Social Media zu übernehmen“, sagt Scott Monty, verantwortlich für Social-Media bei Ford gegenüber HORIZONT. ork

Mehr zur neuen Strategie von Ford in der HORIZONT-Ausgabe vom 14. Januar 2010.

Ein ausführliches Interview mit Paul Thomas, Vice-President Marketing für Europa und Scott Monty, Head of Social Media, gibt es zudem im HORIZONT-Blog Off-the-Record.de.
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