Fondgesellschaften: Aktivere Kommunikation soll Vertrauen wiederherstellen

Montag, 07. September 2009
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Fondsgesellschaften sehen aktive Kommunikation als festen Bestandteil der Unternehmensstrategie an und wollen die bisherigen Maßnahmen intensivieren. Mit einem Ausbau der Kommunikationsaktivitäten soll das verlorengegangene Vertrauen wiederhergestellt, das Leistungs- und Produktangebot präsentiert und die eigene Marke klarer positioniert werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Agentur Golin Harris in Frankfurt. In Folge der aktuellen Kritik bezüglich der Transparenz und Beratungsqualität sehen zwei Drittel der befragten Fondgesellschaften die Notwendigkeit, aktiver zu kommunizieren. Ein Drittel sieht dagegen keinen Nachholbedarf und vertritt die Auffassung, dass sich der Bundesverband Investement und Asset Management (BVI) als Branchenorganisation stärker mit der Imagepflege befassen soll.

Fast alle der Befragten unterhalten eine eigene Kommunikationsabteilungen, vier Fünftel lassen sich außerdem durch eine externe Agentur unterstützen, wovon drei Viertel mit einer Werbeagentur arbeiten. Weitere 50 Prozent engagieren eine PR-Agentur und jedes fünfte Unternehmen kooperiert mit Event-Agenturen. Das jährliche Kommunikationsbudget liegt im Durchschnitt bei 100.000 Euro.

Die zum Thema befragten Wirtschafts- und Finanzjournalisten sehen hingegen einen klaren Verbesserungsbedarf. Sie wünschen sich regelmäßigere Informationen über Branchentrends und individuelle Einschätzungen sowie Detaills zu den Produkten. HOR      
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