Flashmob der Deutschen Bahn: Nikoläuse entern mit Max Mutzke Frankfurter Hauptbahnhof

Freitag, 07. Dezember 2012
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Es ist ja nicht so, dass die Deutsche Bahn jeden Tag unpünktlich ist. Nur manchmal jedenfalls. Eher oft. Also meistens. Je nachdem, welche Strecke man fährt oder welcher Zug mal wieder vor einer gestörten Weiche steht oder wahlweise eine Tür- oder Triebkopfstörung hat. Aber gestern kommt die Bahn in Frankfurt pünktlich. Superpünktlich. Um 7.09 Uhr erhält gestern der ICE nach Amsterdam Einfahrt. Das ist aber jetzt mal eine Überraschung. Denken Sie. Und HORIZONT.NET sogar ein paar Zeilen wert. Die dicke Überraschung fängt jedoch bereits ein paar Sekunden vorher an. Ein paar Reisende auf dem Bahnsteig fangen an, ein Lied anzustimmen. "Santa Claus is coming to town". Und das ist durchaus wortwörtlich gemeint. Kaum stoppt der ICE, strömen Massen von Nikoläusen auf den Bahnsteig. Ein Niki-Flashmob mit Sack und Route.

Einer der Sänger ist mittlerweile ziemlich laut zu hören. Es ist Max Mutzke. Der Teilnehmer, der am Eurovision Song Contest in Istanbul Deutschland vertrat. Der Mann, der Stefan Raab begeisterte. Der Mann, der jetzt einen ganzen Bahnhof verzückt, während die Nikoläuse ausströmen und kleine Schokoladenausgaben der Rot-Mäntel im Bahnhof verteilen. Sie fluten das Areal förmlich. Das Ganze hat schon ein klein wenig Gänsehautfeeling. Reisende und Pendler staunen und freuen sich. Über den singenden Max, über die Aktion, über die Heidelberger Agentur Pro Event Live-Communication, die das Ganze inszeniert hat, und letztendlich auch über die Deutsche Bahn.  So herrlich schön kann Pünktlichkeit sein. Mehr davon. Am besten täglich. Danke. mir 
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