Firmen wollen wieder mehr in Messen investieren

Dienstag, 19. November 2002

Ausstellende Unternehmen wollen in den nächsten beiden Jahren mit durchschnittlich 299.000 Euro immerhin drei Prozent mehr als in den beiden Vorjahren in Messebeteiligungen investieren. Das ergab eine Befragung des Aussstellungs- und Messeausschusses der deutschen Wirtschaft (AUMA), die das Emnid-Institut im Oktober unter 500 deutschen Ausstellern erhoben hat.

33 Prozent der Aussteller wollen ihre Messeetats erhöhen, 40 Prozent diese konstant halten und 27 Prozent die Etats zurückfahren. Werden Etaterhöhungen geplant, fließen die Mittel vorrangig in den Standbau, gefolgt von Standfläche, Personal- und Reisekosten und dann erst in zusätzliche Beteiligungen. Vielaussteller wollen ihre Budgets konzentrierter einsetzen. Andererseits gibt es bei Wenigausstellern eine klare Hemmschwelle, aus dem Medium Messe herauszugehen.

Für 2002 zeichnet sich ab, dass die Ausstellerzahlen der internationalen Messen um zwei Prozent zurückgehen. Das Minus falle daher so gering aus, weil die Zahl der ausländischen Aussteller um voraussichtlich 1,5 Prozent wachse.

Die Präsenz deutscher Aussteller auf den heimischen Messen und auch die der Besucher gesamt ist um jeweils 5 Prozent zurückgegangen. Da es nur 1,5 Prozent weniger vermietete Standflächen gegeben hat, sind die Umsätze der Veranstalter weitgehend stabil geblieben. Wie Kresse unterstrich, gibt es keinen Abwärtstrend über das gesamte Messeprogramm hinweg.
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