Finanzministerium wirbt für den Euro

Montag, 05. November 2001
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Je näher der 1. Januar 2002 rückt, umso stärker rückt der Euro in den Mittelpunkt der Kommunikation von europäischen und deutschen Institutionen. Nach der AG Euro und der Europäischen Zentralbank startet jetzt auch das Bundesministerium der Finanzen eine Kampagne zur Euro-Bargeldeinführung.

Drei Wochen lang wird ein humorvoller Kino-Spot bei den Zuschauern um Akzeptanz für die Einheitswährung werben. Ziel ist es, den Euro als wichtigen Teil des zusammenwachsenden Europas darzustellen. Als Testimonials treten neben Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) der Schauspieler Götz George und der Moderator Ingolf Lück auf. Das ungleiche Duo George-Lück soll als eine jüngere Ausführung von Dick und Doof die Zielgruppe der durschschnittlich 15- bis 30-jährigen Kinobesucher ansprechen.

Bundesweit wird der Spot in 123 Orten und knapp 1000 Kinosälen ausgestrahlt. Der Etat für Kreation und Media beläuft sich auf rund 750.000 Mark. Die Idee stammt von der Wiesbadener Agentur Palast Promotion, Regie führte Adolf Winkelmann.
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