Filmreifer Werbeblock: Samsung erzählt Fortsetzungsstory während der Oscars

Montag, 25. Februar 2013
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Im amerikanischen Werbefernsehen ist die Übertragung der Oscars nach dem Super Bowl das teuerste verfügbare Werbeumfeld für Kunden. Das schreckte Samsung USA allerdings nicht davon ab, gleich sechs Spots während der Show zu buchen. Der von der US-Agentur 72Andsunny kreierte Auftritt war aber auch inhaltlich bemerkenswert. In den Spots spann Samsung die Geschichte seines im Januar gelaunchten TV-Spots "Unicorn Apocalypse" weiter und schloss die Fortsetzungsgeschichte mit einem Gastauftritt von Tim Burton. Der damals präsentierte Auftaktspot war von Branchenkennern als Angriff auf Blackberry im Vorfeld des Blackberry 10 Launchs interpretiert worden. In dem 60-Sekünder erzählt  Samsung die Geschichte eines Computerspiele-Entwicklers, der seinen Mitarbeitern erlaubt ihre privaten Smart Devices auch bei der Arbeit zu verwenden. Während die kreativen Entwickler sofort zu Galaxy-Geräten wechseln, klammern sich die konservativen Mitarbeiter noch an ihren Geschäftshandys fest.



Angesichts der als Zielgruppe anvisiertern Geschäftskunden-Klientel überrascht die Platzierung der Kampagne zunächst. Doch 72Andsunny gelang es, den Fokus der Geschichte auf den Aspekt der kreativen Nutzung der Technologie zu verschieben. Einen Aspekt, den Samsung noch durch sein Engagement  als Sponsor der Veranstaltung verstärkte. In einem eigens neu-geschaffenen Wettbewerb konnten Filmstudenten Samsung-Geräte sowie eine Rolle während der Verleihung der Filmpreise gewinnen.

Für Samsung sind die Oscars damit schon das zweite Medien-Event, das die Marke mit einer maßgescheiderten Kampagne begleitet. Zu der Super Bowl hatte die Marke einen extra langen Spot geschaltet, in denen sich die Komiker Paul Rudd und Seth Rogen um den Job des Testimonials für den Super-Bowl-Spot bewerben. cam

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