Filmindustrie droht Raubkopierern

Donnerstag, 27. November 2003
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Raubkopierer Printmotiv Filmindustrie Hamburg Initiative


Mit drastischen aber humorvollen TV-Spots und Printmotiven startet ab heute die Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher - eine Initiative zum Schutz des Originals" (Agentur: Zum goldenen Hirschen, Hamburg). Mit dem Auftritt wehrt sich die Filmindustrie gegen den illegalen Film-Download und das Kopieren von DVDs und CDs. Auftraggeber ist die Zukunft Kino Marketing, ein Zusammenschluss mehrerer Filmverbände, in Zusammenarbeit mit der Filmförderungsanstalt (FFA).

Nach deren veröffentlichter "Brenner-Studie" war Handlungsbedarf dringend nötig geworden: Allein von Januar bis August brannten 5,1 Millionen Deutsche rund 30,3 Millionen CDs oder DVDs mit Spielfilmen. Im Jahr 2002 waren es insgesamt noch 27 Millionen Filme. Die dadurch entstandenen Einbußen belaufen sich allein für 2002 auf 800 Millionen Euro. Die Motive der Kampagnen sollen eindrücklich darauf hinweisen, dass illegales Kopieren seit September sogar mit Freiheitsentzug bestraft wird: So werden Raubkopierer etwa auf Verbrecherfotos oder im Gefängnis abgebildet. kj
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