Fidelity startet erstmals Imagekampagne

Donnerstag, 17. Februar 2011
Fidelity schaltet Anzeigen in der "FAZ"
Fidelity schaltet Anzeigen in der "FAZ"

Fidelity betritt am Samstag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" Neuland. Erstmals in ihrer 20-jährigen Geschichte in Deutschland startet die Fondsgesellschaft mit Sitz in Kronberg im Taunus eine Imagekampagne. Ziel des Auftritts ist es, die neue Positionierung von Fidelity zu kommunizieren. „Wir haben uns neu aufgestellt, um Anlegern alles an die Hand zu geben, damit sie bessere Entscheidungen für die eigene Geldanlage treffen können - Anlagewissen, Zugang zu kompetenten Finanzberatern und natürlich Fonds mit attraktiven Renditechancen", erklärt Alexander Barion, Leiter Marketing Fidelity die neue Strategie. Entwickelt hat den Auftritt die Düsseldorfer Agentur Red Cell. Die Kreativen haben ebenso die letzte Produktkampagne für den Emerging-Markets-Fonds entwickelt. 

Das Startmotiv zeigt ein Anleger-Testimonial, das das Wort „Vertrauen" in Form einer Kugel in den Händen hält. „Mit der neuen Kampagne rücken wir den Geldanleger in den Fokus, nicht die Geldanlage", sagt Harald Haas, Geschäftsführer Kreation Red Cell. Neben der "FAZ" erscheint das Motiv unter anderem im "Manager Magazin" und im "Handelsblatt". Weitere Motive, die von Fotograf Dominik Pietsch inszeniert werden, sind in Arbeit.

Flankiert wird die Kampagne von Online- und Below-the-line-Aktivitäten. So wird die Website unter anderem um das Angebot „Wissen" erweitert. Hier sollen Anleger nützliche Informationen finden, um Geldanlage besser zu verstehen. Im Grundtenor der Kampagne folgt Fidelity einem Trend in der Finanzbranche. Nach dem Ende der Finanzkrise werben die Institute verstärkt um das Vertrauen der Kunden, wollen verständlicher auftreten und ihre Kunden besser über Risiken und Chancen aufklären. Das scheint auch dringend notwenig. Nach Analysen des Deutschen Aktieninstituts  haben im vergangenen Jahr eine halbe Million Menschen ihre Aktieninvestitionen aufgegeben. Die Zahl der Anleger, die direkt oder indirekt in Aktien investieren, sank somit auf rund 8,2 Millionen. Das ist der niedrigste Stand seit über zehn Jahren. mir
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