Fiat startet das neue Jahr mit Werbeoffensive

Dienstag, 07. Januar 2003
Fiat spricht Finanzlage des Staates an
Fiat spricht Finanzlage des Staates an

Der Automobilhersteller Fiat startet mit einer Preisoffensive ins neue Jahr: Im Januar schaltet die Deutschland-Dependance des Unternehmens mit Sitz in Frankfurt Funkspots und Anzeigen in Boulevardzeitungen. Zu sehen sind Kanzler Gerhard Schröder und Finanzminister Hans Eichel, die Fiat mit Hinweisen auf die desolate Finanzlage des Staates anspricht. In den Radiospots agieren Stimmenimmitatoren der beiden Spitzenpolitiker.

Mit dem Auftritt (Agentur: Michael Conrad & Leo Burnett, Frankfurt), der "durch originelles Infotainment hohe Aufmerksamkeit schaffen" soll, reagiere man laut Fiat auf die "neue Preis-Wert-Sensibilität" der Konsumenten und interpretiere "das politische Thema Sparen auf sympatische Weise": Werbethema sind etwa die Finanzierungsangebote des Autoherstellers.

Die Kampagne mündet Ende Januar in den Auftritt für die Markteinführung des neuen Volumenmodells Fiat Stilo Multi Wagon. Auch beim Mittelklassekombi betont Fiat die günstigen Anschaffungs- und Unterhaltskosten. Für den Stilo sind TV-Spots auf Privatsendern und Anzeigen in der hochauflagigen Publikumspresse zunächst bis Ostern geplant.
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