Fiat 500 Abarth-Party: Charlie Sheen brettert durch die Villa

Freitag, 02. März 2012
Bad-Boy Charlie Sheen mit dem rumänischen Topmodel Catrinel Menghia
Bad-Boy Charlie Sheen mit dem rumänischen Topmodel Catrinel Menghia
Themenseiten zu diesem Artikel:

Fiat Charlie Sheen USA Abarth & Italien Automarke Charly Sheen



Brav, langweilig, bieder. Das war einmal. Fiat will in den USA sein Image drehen und weiter wachsen. Im Jahr zwei nach der Rückkehr auf den US-Markt setzt die italienische Automarke auf provokante Werbung, böse Menschen und ein bißchen Humor. Und dafür ist in den USA derzeit vor allem einer zuständig: Charlie Sheen. Der Skandalschauspieler ist Hauptakteur im aktuellen Fiat 500 Abarth-Auftritt, neben dem kleinen schwarzen Flitzer aus Italien.

Ziel des Ganzen: Die Knutschkugel will sich als freches, wendiges und kraftstrotzendes Ungetüm positionieren. Und dafür zieht Fiat alle Register. Schöne Frauen, eine geile Party und mittendrin Charly Sheen, der mit dem Fiat durch die Villa driftet, eine Fußfessel trägt. "Ich liebe es, unter Hausarrest zu stehen", sagt er beim Aussteigen. Das kann man angesichts der wartenden Catrinel Menghia sogar verstehen.

Das rumänische Supermodel ist Sheens Partnerin in dem Commercial und sorgte während des Superbowls für einen Skandal, indem sie einen jungen Mann als fleischgewordener Fiat 500 verführte und dabei religöse Gruppen in den USA provozierte. Diesmal allerdings fällt das Anzügliche Meister Sheen zu: "Was bekomme ich für gutes Benehmen?", fragt er.

Fiat setzt den kalkulierten Skandal, für den in diesem Fall kreativ Doner in Detroit verantwortlich zeichnet, nach 30 Jahren Abwesenheit im US-Markt als Marketingstrategie bewusst ein. "Der Fiat 500 Abarth ist der Bad Boy von Fiat und Charlie Sheen verkörpert die kantige und spassigen Attribute des Fiat 500 Abarth am besten", sagt Olivier Francois, weltweiter Leiter der Marke Fiat und oberster Marketer der Chrysler Group. Und die Kalkulation scheint aufzugehen. Während in Europa der Absatz schwächelt, wächst die Marke in den USA - obwohl das Händlernetz nach wie vor große Lücken aufweist. Doch die Amerikaner sind in Kauflaune. Das will Fiat nutzen, selbst wenn man sich dafür ein neues Image verpassen muss. mir
Meist gelesen
stats