Faspo nimmt Museumsdirektor Max Hollein in die Hall of Fame auf

Dienstag, 22. März 2011
Der Schirn- und Städel-Direktor wird am 24. März in Hamburg ausgezeichnet
Der Schirn- und Städel-Direktor wird am 24. März in Hamburg ausgezeichnet


Der Fachverband für Sponsoring (Faspo) ehrt den Frankfurter Kulturmanager Max Hollein mit der Aufnahme in die Hall of Fame Sponsoring. Der Verband würdigt den Leiter der Schirn Kunsthalle, Direkter des Städel Museums und des Liebighauses für seine Verdienste um kreatives und erfolgreiches Management und innovatives Kunstmarketing mit konsequentem Best-Practice-Sponsoring. Die Auszeichnung wird im Rahmen der am 24. März 2011 in der Handelskammer Hamburg stattfindenden Jahrestagung des Verbandes verliehen.
Seit fast zehn Jahren ist Hollein künstlerischer und kaufmännischer Leiter der Schirn Kunsthalle Frankfurt sowie seit 2006 auch zugleich Direktor des Städel Museums und der Liebighaus Skulpturensammlung. Der gebürtige Österreicher gilt als einer der herausragendsten und innovativsten Museumsmanager Deutschlands.

Die Begründung der Jury: "Wie keinem anderen Kulturschaffenden ist es Max Hollein gelungen, Wirtschaftsunternehmen - vor allem Banken - für die Kunst zu gewinnen und damit die finanzielle Basis seiner Institutionen zu stärken. Bereits bei Amtsantritt legte er einen Grundstein für diesen wirtschaftlichen Erfolg, indem er die Marketing- und PR-Abteilungen personell ausbaute und den Bereich Sponsoring einrichtete, und damit grundlegend die systematische Ansprache potenzieller Förderer und Partner sowie der Öffentlichkeit und der Medien professionalisierte."

Hollein selbst führt das erfolgreiche Werben um Sponsoren und Förderer auf das ihm eigene Verständnis zweier grundverschiedener Welten zurück. Das Studium der Kunstgeschichte und sein internationales Erfahrungsspektrum als Manager vieler Kunstprojekte sowie seine langjährige Tätigkeit am New Yorker Guggenheim Museum bilden die Basis für seinen künstlerischen Erfolg. Sein zusätzliches Studium der Betriebswirtschaft erleichtert es ihm, bei Unternehmen Gehör zu finden, wenn es um Sponsoring und Zusammenarbeit geht.

Hollein ist Mitglied in verschiedenen Jurys und Beratungsgremien, Initiator diverser Ausstellungen sowie Autor vielfältiger Publikationen und Vorträge zur Kunst, dem Museumswesen und dem Kunstmarkt. 2009 wurde Max Hollein vom französischen Kultusminister zum „Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres" ernannt, 2010 erhielt er von der Republik Österreich das „Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst".

Mit der Aufnahme in die Hall of Fame Sponsoring werden jährlich Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich um das Sponsoring im deutschsprachigen Raum verdient gemacht haben. Bisher unter anderen:  Franz Beckenbauer, Günther Mast, Prof. Manuela Rousseau, Dr. Cesar W. Lüthi, Manfred Maus, Horst Dassler, Uli Hoeness, Wilfried Straub, Brigitte Kössner-Skoff, Oliver Kaiser, Prof. Dr. Reinhold Würth und Hans Wilhelm Gäb. mh
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