Faspo nimmt Anstoß an Sponsoring-Berichterstattung

Montag, 16. Juni 2008
Der Faspo kritisiert mangelnde Recherche
Der Faspo kritisiert mangelnde Recherche

Der Fachverband für Sponsoring (Faspo) hat die Entwicklung kritisiert, dass im Umfeld von sportlichen Großereignissen veröffentlichte Marktforschungsdaten als Grundlage für Zweifel an der Effektivität von Sponsoringmaßnahmen verwendet werden. "Nach Auffassung unseres Verbandes und der in ihm organisierten Mitglieder ist ein solches Vorgehen stark fahrlässig und nicht mit geltenden Qualitätsstandards vereinbar", schreibt der in Hamburg ansässige Faspo in einem offenen Brief. Adressaten sind der Deutsche Presserat und der Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute. Die Sponsorenerinnerung, so der Faspo, sei "keine ausreichende Kontrollgröße, um über Erfolg- oder Misserfolg einer Sponsoringinvestition urteilen zu können." Schließlich seien die Sponsoringziele der Unternehmen nicht bekannt.

Der Verband appelliert an beide Organisationen, zu diskutieren, "inwieweit diese Praxis einer wissenschaftlichen Vorgehensweise nach ICC/ESOMAR-Kodex und einer im Pressekodex geforderten sorgfältigen Recherche entspricht". oz
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