Faspo kritisiert Kartellamts-Vorstoß

Dienstag, 04. März 2008

Der Sponsoringverband Faspo hat im Zuge der Ermittlungen gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) wegen vermeintlicher Sponsoring-Absprachen Stellung bezogen: "Gerade im Fußballsponsoring ist der Wettbewerb zwischen den Ligen und dem Deutschen Fußball-Bund intakt", heißt es in einer offiziellen Mitteilung. Dies würde schon die dezentrale Ausübung der Sponsoringrechte gewährleisten. Im Gegensatz zu den TV-Rechten, die zentral durch die DFL vermarktet werden, obliegen die Sponsoringaktivitäten dem jeweiligen Verein. Darüber hinaus vertritt der Faspo die Ansicht, dass "vor einem kartellrechtlichen Einschreiten im Sponsoringbereich zunächst die definitorischen Rahmenbedingungen für einen abzugrenzenden Sponsoringmarkt zu klären wären". Dies sei im aktuellen Fall nicht gegeben.

Die Zentralorgane des deutschen Fußballs sind in der vergangenen Woche in die Schlagzeilen geraten, nachdem Vertreter des Kartellamts die Räume von DFB und DFL wegen des Verdachts auf Wettbewerbsabsprachen im Rahmen von Sponsoringaktivitäten durchsucht hatten. mh

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