FC Bayern ist Lieblingsverein der Deutschen / Werder Bremen punktet in der Region

Mittwoch, 19. Oktober 2011
Fast jeder vierte Bundesbürger interessiert sich für den Rekordmeister
Fast jeder vierte Bundesbürger interessiert sich für den Rekordmeister

„Fußball ist die schönste Nebensache der Welt“ – ein gängiger Spruch unter Fußballfans. Das Interesse an den 18 Bundesliga-Vereinen fällt allerdings sehr unterschiedlich aus, wie die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse 2011 herausgefunden hat. Wenn sich einer über die bundesweite Beliebtheit keine Gedanken machen muss, dann eine Mannschaft: Unschlagbar auf dem ersten Platz rangiert der FC Bayern München. Als erfolgreichster deutscher Fußballverein interessieren sich bundesweit 23 Prozent für die Mannschaft aus der bayerischen Landeshauptstadt. Damit verfolgt fast jeder vierte Bürger ab 14 Jahren die Ergebnisse & Co der Bayern. Mit etwas Abstand auf dem zweiten Platz liegt Schalke 04 (15 Prozent), dicht gefolgt von Borussia Dortmund mit 14 Prozent. Am unteren Ende des bundesweiten Beliebtheitsrankings dümpeln der SC Freiburg und Aufsteiger FC Augsburg mit 4 beziehungsweise 3 Prozent.

Kurzfristige Schwankungen in der Beliebtheit von Mannschaften sind selten. Grundsätzlich zeigt die Studie, dass Vereine, die über Jahre gute Leistungen erbringen, in der Bevölkerung auch höher im Kurs stehen. Überraschungen und Ausreißer gibt es trotzdem immer wieder. Borussia Dortmund zum Beispiel mausert sich zum „Aufsteiger“ in Sachen Beliebtheit und legt von 2007 bis 2011 um fünf Prozentpunkte zu. Schlecht steht es hingegen für die Jungs aus Bremen(-3 Prozentpunkte) und 1899 Hoffenheim (-4 Prozentpunkte), an denen das Interesse in den vergangenen Jahren stetig gesunken ist.

Trotz der Tendenz, erfolgreiche Vereine zu unterstützen, interessieren sich die Deutschen für die Mannschaften aus der eigenen Umgebung am meisten. Besonders Werder Bremen mit 43 Prozent, der Hamburger SV mit 39 Prozent und Bayern München mit 37 Prozent haben in ihrem Bundesland viele Fans. In Relation zum Bundesdurchschnitt schneiden Hertha BSC Berlin (36 vs. 7 Prozent), FC Kaiserslautern (34 vs. 5 Prozent) und FSV Mainz 05 (25 vs. 6 Prozent) in der Region gut ab.

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat die Studie durchgeführt. Dazu wurden etwa 20.000 Deutsche ab 14 Jahren von Frühjahr 2010 bis Frühjahr 2011 zu ihrem Interesse an den einzelnen Bundesliga-Vereinen befragt. hor
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