F1-Sponsoren schmieden Allianz

Dienstag, 24. August 2010
Das Formel-1-Team von Red Bull
Das Formel-1-Team von Red Bull
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Allianz Formel 1 Diageo Vodafone Rennzirkus London SAP


Die 100 größten Sponsoren der Formel 1 wollen ihre Interessen besser vertreten wissen und formen eine neue Allianz. Zur F100 - so der Name der Interessensvereinigung - gehören Marken wie Diageo, Puma und Vodafone, deren Manager künftig den direkten Austausch mit den führenden Köpfen des Rennzirkus suchen. Ziel ist es, einen besseren Return des jährlich rund 450 Millionen Pfund schweren Investments zu erreichen. Das erste Treffen findet britischen Branchendiensten zufolge am 1. September in London statt - die Agenda setzen die F1-Sponsoren LG, SAP und Shell. Mit am Tisch werden auch Vertreter einzelner Teams wie McLaren, Red Bull, Williams und Lotus sitzen. Nicht eingeladen ist hingegen F1-Boss Bernie Ecclestone. Drei Mal im Jahr wollen die Mitglieder künftig zusammenkommen - je einmal vor, während und zum Ende der Rennsaison.

Ähnlich anderer Sponsorenclubs wie hierzulande die S20 geht es den Unternehmen offenbar auch um den Austausch untereinander. Einer der Diskussionspunkte dreht sich um Sponsoring in Krisenzeiten - immerhin müssen sich die Befürworter kostenintensiver Motorsport-Investments regelmäßig der Fragen stellen, wie effizient und zeitgemäß eine solche Sponsorship noch ist. Gleichzeitig bildet die F100 ein Gegengewicht zur etablierten Herstellervereinigung FOTA. mh
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