Expo fordert weiterhin Steuererleichterungen

Dienstag, 11. August 1998

Die Expo 2000 Hannover GmbH hat die Landesregierung Niedersachen und die Bundesregierung noch einmal gebeten, über den Erlaß der Umsatzsteuer aus dem Ticketverkauf nachzudenken. Expo-Geschäftsführerin Birgit Breuel hat darauf hingewiesen, daß Steuererleichterungen für internationale Großereignisse üblich seien. So sei der Erlös aus dem Eintrittskartenverkauf der Expo 92 in Sevilla von der Mehrwertsteuer befreit gewesen, ebenso die derzeit in Lissabon laufende Expo 98. Nach einem Gutachten der Nord/LB, das Breuel heute präsentierte, würden durch die Weltausstellung insgesamt Steuereinnahmen von mehr als 4 Milliarden Mark in die Kassen der öffentlichen Hand fließen, der Steuererlaß von rund 300 Millionen Mark zugunsten der Weltausstellung stehe dieser Summe gegenüber. Breuels Fazit: "Damit ist die Expo 2000 das beste Geschäft für die Bundesrepublik seit langem."
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