Exklusivumfrage: Keine Pillen aus dem Web

Donnerstag, 23. September 2010
Apotheken sind nach wie vor erste Wahl
Apotheken sind nach wie vor erste Wahl

Beim Kauf von Medikamenten findet der Vertriebsweg Internet nur wenig Anklang: In einer exklusiv für HORIZONT erhobenen Umfrage des Frankfurter Link Instituts für Markt- und Sozialforschung beurteilten mehr als die Hälfte der Befragten die elektronische Einkaufsmöglichkeit als "gar nicht attraktiv". Von den 1000 befragten Personen ab 14 Jahren gehen 70,9 Prozent immer noch am liebsten in die Apotheke, 47,4 Prozent bevorzugen dagegen die Arztpraxis oder Klinik, um Medikamente oder Gesundheitspräparate zu erwerben. Einen deutlichen Zuwachs verzeichnet das Reformhaus: Während es 2009 nur von 12,5 Prozent der Patienten als attraktive Einkaufsmöglichkeit wahrgenommen wurde, sind es dieses Jahr 16,7 Prozent (plus 4,2 Prozentpunkte). Dagegen kommen Supermärkte und Kataloge für den Medikamenteneinkauf so gut wie gar nicht in Frage.

Exklusiv für Abonnenten

Exklusiv für Abonnenten
Mehr zum Thema lesen Sie in HORIZONT 38/2010, die am 23. September erscheint.

HORIZONT Report "Healthcare Marketing" als PDF bestellen
HORIZONT abonnieren
HORIZONT E-Paper abonnieren
Zugangsdaten für myHORIZONT/E-Paper vergessen?

Bei der Kaufentscheidung lassen sich rund 60 Prozent der Umfrageteilnehmer vor allem durch die Empfehlung des Arztes beeinflussen. Dabei legen die 30- bis 49-Jährigen mehr als andere Altersgruppen Wert auf eine umfassende Beratung. Für die über 50-Jährigen ist der Preis mindestens genauso relevant. Die junge Zielgruppe zwischen 14 bis 29 Jahren verlässt sich dagegen eher auf die Erfahrungen anderer Käufer. Sie ist aber empfänglicher als Ältere für Werbung und die Marke des Herstellers. hor

Die gesamten Ergebnisse der Umfrage veröffentlicht HORIZONT in der aktuellen Ausgabe Nr. 38/2010. Mehr zum Thema "Healthcare Marketing" lesen Sie hier.

-
-
Meist gelesen
stats