Eventtag unter dem Motto "Gänsehaut versus Reichweite"

Dienstag, 30. Oktober 2001

Auf dem 3. Deutschen Eventtag präsentiert am 8. November das Forum Marketing-Eventagenturen (FME) die Event- und die Werbebranche als Konkurrenten. Unter dem Motto "Gänsehaut versus Reichweite" wird darüber diskutiert, ob Emotionen und Faszination der Events sich gegenüber Anzeige und Slogan durchsetzen können. Der Trendforscher und Direktor des Züricher Gottlieb-Duttweiler-Institutes, David Bosshart, tritt als Keynote-Speaker der Veranstaltung mit der These an, die integrierte Kommunikation habe ausgedient.

Diskutieren wird er darüber mit Tonio Kröger, dem Leiter Marketing-Kommunikation der Daimler-Crysler Deutschland AG, Rainer Zimmermann, CEO der BBDO-Gruppe, und Ulrich Roth, dem Geschäftsführer der Agentur Roth & Lorenz. Weiterer Keynote-Speaker ist der Medienwissenschaftler Professor Bazon Brock. Er stellt die Frage in den Raum, ob sich inszenierte Gefühle überhaupt für die Unternehmenskommunikation nutzen lassen. Darüber wird er sich mit Robert Hofferer, Projektmanagement Heller Werkstatt & Artevent, Professor Georg Feil, dem Leiter der Abteilung Film- und Fernsehspiel an der Hochschule für Fernsehen und Film in München, sowie Christian Kohlmann von Art & Stage unterhalten.

Moderiert wird der Eventtag von HORIZONT-Chefredakteur Christian Ickstadt. Im Anschluss an den Eventtag wird der Event-Award (EvA) verliehen, mit dem das FME jedes Jahr die besten Marketingevents aus den Bereichen Public Events, Exhibition Events, Corporate Events und Efficiency Events prämiert. Der Eventtag und die Preisverleihung finden in Köln im Theater am Tanzbrunnen statt.
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