Euro-Akzeptanz der Deutschen steigt

Donnerstag, 14. Februar 2002

Die Deutschen gewöhnen sich an die europäische Einheitswährung. Knapp acht Wochen nach der Bargeldeinführung beurteilt fast jeder zweite Bundesbürger das neue Geld mit den Schulnoten "gut" oder "sehr gut". Dies ergab eine Umfrage unter 1000 Personen ab 14 Jahren des Hamburger Marktforschungsunternehmen Ipsos Deutschland zum Thema Euro. Demnach wissen inzwischen 9 von 10 Befragten, dass man nur noch bis zum 28. Februar mit Mark bezahlen kann.

Bei der Beurteilung der neuen Münzen und Noten scheiden sich die Geister: Nur 5 Prozent glauben, dass die Scheine schlecht oder sehr schlecht auseinander zu halten sind. Bei den Münzen dagegen meinen 20 Prozent, dass sie die Cent-Stücke schlecht oder sehr schlecht auseinanderhalten können.

Befragt nach der Einstellung zum Euro, hat sich das Bild gewandelt: Rechneten im August vergangenen Jahres noch 57 Prozent mit Nachteilen, sind es aktuell noch 41 Prozent. Als weitaus größter Nachteil werden aber weiterhin Preiserhöhungen genannt (82 Prozent), weit abgeschlagen folgt, "dass man sich an den Euro gewöhnen muss" (12 Prozent). So schreiben auch drei Viertel der Befragten die Preissteigerungen seit Jahresbeginn der Bargeldeinführung zu - und nicht den Steuererhöhungen.
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