Ergo startet Klartextinitiative für verständlichere Kommunikation

Dienstag, 01. März 2011
Ergos Klartextinitiative: Kurze Sätze statt verschachtelter Klauseln
Ergos Klartextinitiative: Kurze Sätze statt verschachtelter Klauseln


Ergo
setzt seinen Claim "Versichern heißt verstehen" weiter in die Tat um: Die sogenannte Klartextinitiative soll dafür sorgen, dass sich Kunden künftig seltener mit Verständigungsproblemen herumärgern müssen. Ziel ist es, verständlich, klar und übersichtlich zu kommunizieren. Gemeinsam mit der Universität Hohenheim entwickelte Ergo Verständlichkeitskriterien, die künftig als Mindeststandard in der Kommunikation des Versicherers gelten sollen. "Wir haben übergreifende und verpflichtende Verständlichkeitskriterien entwickelt, die in allen Kommunikationskanälen zur Anwendung kommen", erklärt Torsten Oletzky, Vorstandsvorsitzender der Ergo Versicherungsgruppe.

Die Maxime: Kurze Sätze, Alltagssprache, keine Schachtelsätze, so wenig Fremdwörter wie möglich. In der Praxis bedeutet dies, dass Ergo Texte vor der Veröffentlichung mit einer speziellen Software auf Verständlichkeit prüfen wird. Neu eingeführte Kommunikationsmittel müssen den Mindestanforderungen vollständig entsprechen, bereits bestehende werden nach und nach überprüft und angepasst. Bis Ende 2011 sollen 23 Millionen der rund 40 Millionen jährlich versendeten Briefe überarbeitet werden. Für verständlichere direkte Kommunikation werden auch die Mitarbeiter im Innen- und Außendienst entsprechend geschult.

Weiterhin werden die Versicherungsbedingungen überarbeitet. Für die Private Haftpflichtversicherung sollen sie auf eine Seite verkürzt werden, bisher waren es 30. Zudem startet Ergo mit "Zahnersatz-Sofort" ein neues Produkt mit Nachsorgetarif: So gibt es auch Leistung, wenn der Kunde bereits beim Zahnarzt behandelt wird. sw
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