Ergo mahnt iBusiness wegen "Porno-Versicherung" ab

Freitag, 29. Juli 2011
Ergo mahnt "iBusiness" ab
Ergo mahnt "iBusiness" ab

Nach der Entschuldigungsanzeige und selbstverordneter knapp fünfwöchiger Werbepause hat Ergo nun offenbar die Faxen dicke. Der infolge eines Sex-Skandals bei der Vertriebstochter HMI ins Zwielicht geratene Düsseldorfer Versicherungsriese hat nun das Medienportal "iBusiness" abgemahnt. Der Branchendienst hatte Ergo als „Porno-Versicherung“ tituliert. In einer Meldung zu einem Website-Ranking hatte das Portal zunächst getitelt „Ranking: Porno-Versicherung landet beim Vergleich auf Platz drei“. Das fanden nicht nur einige Leser in den Kommentaren etwas zu boulevardesk, sondern auch Ergo ungehörig und hat den Verlag daher am 27. Juli abgemahnt.

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"iBusiness" änderte die Schlagzeile inzwischen. „Allerdings freiwillig, das heißt ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht“, schreibt der Hightext-Verlag und legt noch nach: „Wir sind der Meinung, dass der Konzern durch sein Verhalten selbst provoziert hat, mit einem entsprechenden Umfeld assoziiert zu werden.“ork
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