Ende der Durststrecke: Franziskaner startet Werbeoffensive

Dienstag, 23. März 2010

Franziskaner gibt wieder Geld für Werbung aus. Die Weißbiermarke startet im Fernsehen, am Point of Sale und im Internet ihre "Auszeitkampagne". Das Einläuten der Biergartensaison ist gleichbedeutend mit dem Abschied vom defensiven Werbeverhalten im vergangenen Jahr.  2009 hatte Franziskaner laut Nielsen Media Research seine Brutto-Werbespendings deutlich reduziert. Gerade mal 1,7 Millionen Euro investierte das Unternehmen, gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von rund 84 Prozent. Das soll nun der Vergangenheit angehören. Wie der Brauriese Inbev ankündigt, soll Franziskaner in diesem Jahr kommunikativ wieder Akzente setzen. Laut Marketingmanager Alexander Schipke will Franziskaner einen kontinuierlichen Dialog aufbauen und ganzjährig präsent sein. Vor allem männliche Bierfreunde im besten Alter und hohem Qualitätsbewusstsein soll die Kampagne ansprechen.

Den Auftakt bilden erstmals eigene TV-Spots für Franziskaner Alkoholfrei auf reichweitenstarken Sendern. In den kommenden Monaten folgen dann Spots für die klassische Weißbiervariante.  Die Verantwortung für Kreation liegt bei McCann Erickson, Media übernimmt Universal McCann. Wichtig ist laut Schipke dabei vor allem eines: "Wir transportieren die Leitidee Auszeitmomente ganzheitlich." 

So hat Franziskaner Anfang März eine neue Internetpräsenz gelauncht und startet auch auf Social-Media-Plattformen wie Facebook. Für die Aktivitäten im Internet ist Coma verantwortlich. Am Point of Sale führt Inbev unter anderem mit 400.000 Franziskaner-Effektgläsern die limitierte Designglas-Serie aus dem Jahr 2009 fort. Um die Werbemaßnahmen am PoS kümmert sich Grabarz & Partner. Die PR-Aktionen konzipierte Scholz & Friends Brand Affairs. mir
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