EnBW ordnet Vertrieb für Yello und Naturenergie um

Freitag, 05. März 2004

Der drittgrößte deutsche Energiekonzern EnBW verliert die Geduld mit seinen defizitären Stromtöchern Yello und Naturenergie. Bei Yello wollen die Karlsruher die Vertriebskosten bis Ende 2004 um mehr als 30 Prozent und die vertriebsbedingten Personalkosten um mehr als 20 Prozent senken. Außerdem will man das regionalisierte Tarifmodell, nach dem Yello die Strompreise an die jeweiligen Durchleitungskosten vor Ort anpasst, weiter differenzieren.

Dadurch soll die gelbe Marke noch in diesem Jahr eine schwarze Null schreiben - bisher lief die Schonfrist bis 2005. Die Ökostrommarke Naturenergie wird in die nationale Vertriebsorganisation der EnBW integriert und dort als Produktlinie weiter geführt. Alle bisherigen endkunden- und vertriebsorientierten Funktionen - auch die von Yello, das nur rechtlich selbstständig bleibt - werden in einer neuen Gesellschaft zusammengefasst. rp
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