Eisbären retten war gestern: Deutsche Bahn kührt wahre Helden der Natur

Donnerstag, 04. April 2013
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Die Deutsche Bahn macht Väter zu wahrlich ehrenhaften Umweltschützern: Eisbären retten, Bäume aufrichten, die Luft staubsaugen - alles schön und gut, aber nicht so wichtig wie nachhaltige Mobilität im Fernverkehr. Das ist zumindest die Aussage des TV-Spots für die grüne Bahncard, der gerade im Fernsehen angelaufen ist. Alle Inhaber von Bahncards sowie anderer Strecken- oder Zeitkarten bekommen von der Deutschen Bahn ab sofort die Garantie, im Fernverkehr zu 100 Prozent mit Ökostrom befördert zu werden. Der Spot "Vater & Sohn" ist das zweite Commercial für die grüne Bahncard und zielt besonders auf die Neukundengewinnung ab. Entwickelt hat die Kampagne die Agentur Ogilvy in Frankfurt. Den Spot produzierte Erste Liebe in Hamburg, die Regie führte Cadmo Quintero. In dem 25-Sekünder stellt ein kleiner Junge im Bahnabteil wilde Vermutungen über den Umwelteinsatz seines Vaters an. Gezeigt wird der Mann, wie er einen umgestürzten Baum wieder aufrichtet, mit einem Staubsauger die verpestete Luft reinigt und einen gestrandeten Eisbären rettet. Doch alles falsch: Stattdessen unternimmt der Vater etwas für die nächsten Generationen - er reist nämlich mit der grünen Bahncard und unterstützt damit die nachhaltige Mobilität der Deutschen Bahn.

Außer im TV läuft die Kampagne ab 11. April mit einem 65-Sekunden-Spot im Kino und bereits jetzt auf einer Microsite im Internet. In diversen Publikumszeitschriften werden Print-Anzeigen geschaltet. Out-of-home wirbt die Bahn mit Plakaten sowie mit Displays in den ICE-Zügen. Bereits im April 2012 hatte die Bahn vorübergehend eine "grüne Probe-Bahncard 25" eingeführt. Die Kommunikation fand damals ausschließlich über die Facebook-Kanäle "DB Bahn" und "Deutsche Bahn Konzern" statt. fam
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