Einstweilige Verfügung: Telekom muss TV-Kampagne mit Jauch absetzen

Freitag, 23. Juli 2004
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Die Deutsche Telekom darf ihre TV-Werbespots für den so genannten "T-Net XXL-Tarif" vorerst nicht mehr ausstrahlen. Das Landgericht Hamburg habe auf Antrag des schwedischen Telekommunikationsanbieters Tele2 eine Einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom wegen Irreführung von Verbrauchern durch die zwei TV-Spots erlassen, teilt Tele2 mit. Sollte die Telekom die Werbung weiter ausstrahlen, drohe ihr ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 250.000 Euro.

In der Werbung mit TV-Star Günther Jauch werde den Kunden vermittelt, dass sie bei der Telekom das gesamte Wochenende sowie an bundeseinheitlichen Feiertagen für 0 Cent telefonieren könnten, so Tele2 weiter. Nach Ansicht des Wettbewerbers werde jedoch verschwiegen, dass das Angebot mit einer fast 10 Euro höheren Grundgebühr als für den Standardtarif verbunden sei und dass Gespräche in Mobilfunknetze, die am Wochenende und an Feiertagen geführt werden, in voller Höhe in Rechnung gestellt würden. Damit verstoßen die Spots nach Ansicht von Tele2 gegen das Wettbewerbsrecht. mas
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