Einkaufszettelstudie: Markenartikel verlieren an Boden

Donnerstag, 23. Juli 2009
Die Einkaufszettelstudie ist von ZenithOptimedia und Innofact
Die Einkaufszettelstudie ist von ZenithOptimedia und Innofact

Außerhalb des PoS halten die Deutschen den Marken die Treue. Doch am Ort des Einkaufsgeschehens verlieren sie an Bedeutung. Das Pendel schlägt vor allem dann zur
günstigeren Handelsmarke aus, wenn die Kaufentscheidung erst vor dem Regal getroffen wird. Die aktuelle Einkaufszettelstudie von Zenith Optimedia und Innofact zeigt: Konsumenten listen bei der Planung des Wocheneinkaufs zu mehr als 60 Prozent Markenartikel auf. Zu 45 Prozent landet dann auch ein Markenprodukt im Einkaufswagen. Eigenmarken der Discounter und Handelsmarken werden seltener vor dem Kauf notiert - holen am PoS aber auf. Wenn am PoS zur Handelsmarke gegriffen wird, sind die Gründe laut Franz-Peter Lortz, CEO von Zenithmedia, der günstigere Preis und die inzwischen deutlich hochwertigere Anmutung von Discounterprodukten.

Beim persönlichen Grundbedarf stehen Preisargumente besonders stark im Vordergrund: Anlaufstelle Nummer 1 sind die Discounter. 52 Prozent der Wochenhaupteinkäufe finden dort statt. Ein Viertel der Konsumenten nutzt Verbrauchermärkte wie etwa Real. 19 Prozent erledigen ihren Wocheneinkauf bevorzugt bei Supermärkten wie Edeka. sl
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