Eigene Kreativunits: Unternehmen provozieren Agenturen

Freitag, 22. Mai 2009
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Nach gekündigten Aufträgen, verlängerten Zahlungszielen und neuen Vergütungsmodellen droht den Agenturen weiterer Ärger. Die Unternehmen denken in der Krise wieder einmal verstärkt über den Aufbau eigener Inhouse-Agenturen nach.
Laut einer Umfrage der Association of National Advertisers in den USA haben dort bereits vier von zehn Unternehmen Inhouse-Kapazitäten aufgebaut, um Kosten zu sparen. In Deutschland sind es vor allem mittelständische Unternehmen, die auf die externe Beratung verzichten. 

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Doch den Charme der Inhouse-Kreation erliegen auch immer wieder Konzerne. Eines der jüngsten Beispiele ist Stada. Vor zehn Monaten nahm beim Pharmariesen mit Sitz in Bad Vilbel die eigene Agentur Vivastada ihre Arbeit auf. Sie legt jetzt mit einem Spot für Mobilat ihre erste offentlichkeitswirksame Arbeit vor. Statt den bisherigen Crashtest-Dummies repäsentiert künftig die Fußball-Weltmeisterin Simone Laudehr die Mobilat-Produkte. Mit von der Partie ist im TV-Spot, der auf vielen Privatsendern zu sehen ist, Kult-Sportreporter Werner Hansch. mir
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