Ebay kämpft ausreichend gegen Plagiate

Dienstag, 15. Juli 2008
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eBay Plagiat Plattform Tiffany Mark Aaron Vize Frankreich


Ebay geht ausreichend gegen Plagiate vor, die über die Plattform des Internet-Auktionshaus verkauft werden sollen. Das entschied ein US-Bundesgericht nach vierjährigem Prozess. Die Richter lehnten damit eine Klage des Juweliers Tiffany ab. Die Hersteller, so die Richter in ihrer Begründung, seien letztlich für den Schutz ihrer Marken selbst verantwortlich. Mark Aaron, Vize-Präsident von Tiffany, entsetzt das Urteil. Es erlaube den Verkäufern von Plagiaten, den Verbraucher zu betrügen. Eine Berufung schloss der Manager daher nicht aus. Ebay dagegen wertet den Richterspruch als "Sieg für die Verbraucher". Gefälschte Produkte nehme das Unternehmen sofort aus dem Handel. Zudem warf die US-Firma Tiffany vor, nicht ausreichend die Markenschutzprogramme des Auktionshauses genutzt zu haben.

In Frankreich sehen Gerichte den Kampf von Ebay gegen Produktpiraten und Kopisten dagegen kritischer. Ende Juni verurteilten Richter Ebay zu 38,6 Millionen Euro Schadensersatz. Sie gaben damit einer Klage des Luxusgüterkonzerns LVMH, der unter anderem die Marke Dior vertreibt, statt. mir



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