Easyjet darf weiter fliegen

Montag, 11. Oktober 2010
Easyjet einigt sich mit seinem Gründer
Easyjet einigt sich mit seinem Gründer

Der Zoff zwischen Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou und dem Billigflieger ist beigelegt. Easyjet darf weiter unter seinem Markennamen weiterfliegen. Haji-Ioannou wollte der Airline den Namen entziehen, weil das Unternehmen anders als vereinbart über 25 Prozent des Umsatzes mittlerweile mit anderen Produkten als Flugtickets erwirtschaftet. Gleichzeitig störte den Gründer, dass Easyjet in den vergangenen Monaten eher mit Verspätungen denn mit gutem Service von sich Reden machte. In einem neuen Vertrag zwischen beiden Parteien gibt es künftig keine Obergrenze mehr für Nebengeschäfte. Außerdem verzichtet der Gründer auf sein Recht,  zwei Vertreter in den Verwaltungsrat zu entsenden und auf den Posten des Verwaltungsratschefs.

Den Verzicht lässt sich Stelios Haji-Ioannou allerdings versilbern. Künftig muss Easyjet jedes Jahr 0,25 Prozent seines Umsatzes an die Easy-Unternehmensgruppe abführen. In den ersten beiden Jahren sind es 4,5 und 5,7 Millionen Euro. Ganz einflusslos ist Haji-Ioannou auch in Zukunft nicht. 26 Prozent der Fluglinie gehören ihm weiter. Er ist damit der größte Einzelaktionär der Fluggesellschaft. mir
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