EU-Kommissar Kyprianou geht gegen Werbung in der Formel 1 vor

Freitag, 31. August 2007
Markos Kyprianou
Markos Kyprianou

EU-Verbraucherschutzkommissar Markos Kyprianou ist auch die legal noch verbleibende Zigarettenwerbung bei Formel-1-Rennen ein Dorn im Auge. Laut einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" will er auch die Nicht-EU-Länder, die noch Tabakwerbung bei den Rennen erlauben, dazu bewegen, sich dem generellen EU-Verbot anzuschließen. Dieses gilt seit 2006. "Wir müssen die Werbung für Tabak so weit wie möglich eindämmen, damit wir ihren Einfluss auf junge Menschen unterbinden können", so Kyprianou. Zudem will er Philip Morris dazu bringen, seine Partnerschaft mit Ferrari aufzugeben. Erlaubt ist Tabakwerbung nur noch bei drei der 17 Rennen - in China, Bahrain und Monaco. Ferrari ist der einzige Rennstall, der von einem Tabakkonzern gesponsert wird. kj

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