EM 2008 findet in Österreich und der Schweiz statt

Donnerstag, 12. Dezember 2002

Die Uefa hat an diesem Donnerstag - nicht ganz unerwartet - entschieden: Zwei Jahre nach der Fußball-WM 2006 geht auch die Europameisterschaft 2008 im deutschen Sprachraum über die Bühne. Das Rennen haben die Partner Österreich/Schweiz gemacht.

Der Pitch um die Euro war ein Rekord-Wettbewerb: Nie zuvor war die Konkurrenz um die Ausrichtung der EM derart groß wie diesmal. Doch die Strahlkraft von Events wie dem nach Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften drittwichtigsten Sport-Wettbewerb wächst, ihr volkswirtschaftlicher Nutzen ist belegt. Entsprechend ausgefeilt waren die Bewerbungen der sieben Kandidaten (Bosnien-Herzegowina/Kroatien, Griechenland/Türkei, Österreich/Schweiz, Russland, Schottland/Irland, Skandinavien und Ungarn) vor dem Exekutivkomitee der Uefa, die die Verkündung der Entscheidung live via Internet übertrug.

Den dicksten Batzen Geld hatte die schweiz-österreichische Fraktion in die Kandidatur gesteckt - rund 3,4 Millionen Euro. Das Duo konnte auch gleich mit einer Reihe guter Argument überzeugen: moderne Stadien, wirtschaftliche und finanzielle Stabilität, kurze Wege bei hervorragender Infrastruktur, großer Rückhalt in der Bevölkerung sowie ausreichend Erfahrung bei der Organisation von Großereignissen.
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