E-Business spielt bei Maschinen- und Anlagenbau untergeordnete Rolle

Mittwoch, 19. April 2000
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Anlagenbau Qualitätsmanagement CSC Ploenzke


E-Business hin oder her – Qualitätsmanagement bleibt auch in Zukunft das zentrale Thema im Maschinen- und Anlagenbau. Dies ergab eine Umfrage der IT-Unternehmensberatung CSC Ploenzke, bei der 600 Geschäftsführer und Vorstände der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer mit einem Umsatz von mehr als 200 Millionen Mark angeschrieben wurden und von 70 ein Feedback kam. Auf der Prioritätenliste folgen dem Qualitätsmanagement die Kundenbindung sowie die Kosten- und Lieferzeitreduzierung. Um sich zu wappnen, planen laut Umfrage die Unternehmen in erster Linie Projekte im Supply Chain Management und Customer Relationship Management. Dabei liegt der Fokus auf der gemeinsamen Produktionsplanung, dem Auftragsmanagement und der Materialplanung. Service steht dagegen im Anlagenbau weiter hinten an: Jenseits der Abwicklung von Wartungsverträgen sind nur wenige Dienstleistungen etabliert. Die Aktivitäten im E-Business konzentrieren sich bei den befragten Unternehmen vor allem auf den Einkauf von Gütern über das Internet sowie die unternehmensweite Kommunikation. Ansätze zur Integration der gesamten logistischen Kette bei der Produktentwicklung finden bisher kaum Beachtung.
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