Durst auf heimisches Mineralwasser wächst

Dienstag, 02. Januar 2007

Die deutschen Brunnen haben 2006 ihren Absatz gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Nach Angaben des Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) brachten die 225 Brunnenbetriebe 2006 insgesamt gut 3 Prozent mehr Mineral- und Heilwasser und Erfrischungsgetränke auf Mineralwasserbasis in den Handel. Bei Mineral- und Heilwässern wurde ein Absatzplus von knapp 2 Prozent erreicht. Da nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes gleichzeitig der Anteil ausländischer Wässer zurückgegangen sein dürfte, blieb der Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen mit 127,6 Litern auf hohem Niveau unverändert. Mineralwasser ist und bleibt damit das beliebteste alkoholfreie Getränk der Deutschen.Mineralwässer ohne Kohlensäure werden immer beliebter und haben bei einem Zuwachs von gut 17 Prozent einen Anteil am Mineral- und Heilwasser-Markt von etwa 6 Prozent erreicht. Der klassische Sprudel stagniert. Mit einem Marktanteil von 50 Prozent bleibt er aber die beliebteste Mineralwasservariante. Ihm folgt mit knapp 41 Prozent das Mineralwasser mit geringem Kohlensäure-Gehalt, das um 0,4 Prozent zulegte. Heilwasser erlitt mit einem Minus von knapp 9 Prozent erhebliche Einbußen. Den stärksten Anstieg in der Gunst der Verbraucher mit einem Plus von über 8 Prozent erfuhren Erfrischungsgetränke auf Mineralwasserbasis. ork
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