Duisburger Wohnungsgenossenschaften wollen sich als Marke etablieren

Freitag, 22. November 2002

Sieben Duisburger Wohnungsgenossenschaften und -vereine gehen in die Offensive: Dazu startet jetzt die Wuppertaler Agentur Nobbe eine Werbekampagne auf öffentlichen Verkehrsmitteln, in der "WAZ" sowie auf Plakaten, die mit "provokant-klassenkämpferischen Tönen das Wohnen in Genossenschaften als dritten Weg zwischen Miete und Eigentum preist", heißt es.

Hintergrund: Der Wohnungsmarkt in Duisburg hat sich, wie in anderen Städten auch, von einem Anbieter- zu einem Nachfragemarkt entwickelt. In dieser Situation wollen die Duisburger Wohnungsgenossenschaften Bekanntheit schaffen, das bisher eher altbackene und behäbige Image verjüngen - und die Vorteile genossenschaftlichen Wohnens kommunizieren, etwa lebenslanges Nutzungsrecht, verbesserter Kündigungsschutz, keine Kaution und Maklercourtage.
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