Du bist Deutschland zeigte im zweiten Durchgang wenig Wirkung

Donnerstag, 12. Juni 2008
Die große öffentliche Diskussion über die Kampagne blieb aus
Die große öffentliche Diskussion über die Kampagne blieb aus

Die zweite Staffel der Social-Kampagne "Du bist Deutschland" ist Ende Mai relativ sang- und klanglos zu Ende gegangen. Zwar zeigen sich die Ausrichter, so Agenturchef Michael Trautmann von Kemper Trautmann, mit der Wirkung der Kampagne "sehr zufrieden". Dennoch blieben große öffentliche Diskussionen, wie beim ersten Durchgang erlebt, aus. "Die Kampagne müsste umbenannt werden in "Du bist ohne Wirkung", kritisiert etwa Rupert Ahrens, Geschäftsführender Gesellschafter der A+B Communications Group. Auch haperte es bei der Akquise von Förderern aus Industrie und Handel. Daher mussten Dienstleister teilweise wieder pro bono arbeiten, Bertelsmann schoss Geld nach. kj

Mehr zur "Du bist Deutschland"-Bilanz in der aktuellen Ausgabe von HORIZONT, die am heutigen Donnerstag erscheint.

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