Dreifach-Sorry: Johnson & Johnson singt enttäuschten OB-Kundinnen ein Ständchen

Donnerstag, 09. Februar 2012
Kitschiger geht´s kaum: Der OB-Barde tröstet Kundinnen mit einem echten Schmachtfetzen
Kitschiger geht´s kaum: Der OB-Barde tröstet Kundinnen mit einem echten Schmachtfetzen

Nicht einmal, nicht zweimal, ganze dreimal entschuldigt sich der Hygieneartikel-Hersteller Johnson & Johnson bei seinen entäuschten Kundinnen in den USA und Kanada mit einem personalisierbaren Musikvideo. Zu sehen ist hier ein Balladensänger, der nach Eingabe eines weiblichen Vornamens ein dazu passendes Lied singt. Der Grund für die Entschuldigung: Johnson & Johnson hatte 2010 die Tamponmarke OB Ultra in den USA und Kanada vom Markt genommen und damit einen Sturm der Entrüstung bei den Nutzerinnen ausgelöst. 2012 ist das Produkt, begleitet von der Onlinekampagne, wieder offiziell im Handel verfügbar.

Das Unternehmen hat bis heute keine Erklärung dafür geliefert, welche Produktionsprobleme für die ursprüngliche Entscheidung verantwortlich waren, den Vertrieb von O.B. in Nordamerika zu stoppen. Doch offensichtlich war man überrascht von der massiven Reaktion der Kundinnen. Die Loyalität der O.B.-Nutzerinnen ging so weit, dass Restposten der Marke für bis zu 50 Dollar auf Ebay gehandelt wurden.

Ende des Jahres beugte sich Johnson & Johnson dem Druck der Kundinnen und nahm seine Entscheidung wieder zurück. Die Viralkampagne "Triple Sorry" zur Wiedereinführung entwickelte die kanadische Agentur Lowe Roche, Toronto. cam
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