Drama an der Haltestelle: Wie Qualcomm Mobilität zum unvergesslichen Erlebnis macht

Dienstag, 26. Februar 2013
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Wer träumt nicht davon, statt der alltäglichen Busfahrt mal eine rasante Spritztour im Lambourgini zu erleben, im Hundeschlitten mitfahren zu dürfen oder gleich einen ganzen Zirkusauftritt zu erleben? Für Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs, die an einer Bus-Haltestelle in den USA die Mobile Site Bornmobile aufriefen, wurde dieses ungewöhnliche Mobilitätserlebnis Wirklichkeit. Hinter dem ungewöhnlichen Marketingstunt steckte der auf mobile Technologien spezialisierte Halbleiter-Hersteller Qualcomm. Der Auftritt erinnert an den Marketingstunt "A dramatic Surprise" des Spartenkanals TNT in den Niederlanden. Damals hatte das Drücken eines großen roten Knopfs zu wilden Action-Szenen auf einem zuvor friedlichen Platz geführt. Bei der von Agentur Denizen Company kreierten Qualcomm-Kampagne waren die Überraschungen dagegen auf die mobile Interaktion maßgeschneidert. So wurden ahnungslos Mitwirkende, die auf der Site ihren Zustand mit "bored" beschrieben, von einem rasanten Sportwagen abgeholt. Wer seinen Zustand dagegen als "seen it all" beschrieb, durfte im Hundeschlitten mitfahren. Auch für Knuddelbedürftige gab es eine Lösung: Sie durften in einem Mini-Bus voller süßer Hundebabys mitfahren.



Das Video, das auf Youtube schon über 2 Millionen Mal gesehen wurde, ist Teil einer Markenkampagne, um die bisher nur bei Geschäftskunden bekannte Marke auch bei Endverbrauchern bekannt zu machen. Gerade Technologie-Hersteller, deren Komponenten im Endprodukt nicht direkt erlebbar sind, tun sich mit einer breiten Markenpositionierung schwer.

Dass dieses Problem allerdings nicht unlösbar ist, hat Chip-Hersteller Intel mit seiner seit Jahrzehnten laufenden Markenkampagne "Intel Inside"  bewiesen. Qualcomm verfügt allerdings nicht über den nötigen Marketingetat, um eine derartige Werbewirkung mit klassischen Kampagnen weltweit aufbauen zu können. cam
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