Diskussion über Feinstaub beeinflusst Autokäufer

Freitag, 10. Juni 2005

Die aktuelle Feinstaubdebatte wirkt sich nachhaltig auf die Markenpräferenz der Deutschen beim Autokauf aus. Bei einer Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts Plus gab jeder zehnte Befragte an, dass seine Kaufentscheidung von der Feinstaubdebatte beeinflusst worden sei. 63 Prozent der Neuwagen-Interessenten würden einen Diesel nur unter der Bedingung kaufen, dass ein Rußfilter vorhanden ist. Und 75,9 Prozent derer, die sich für einen Diesel-Neuwagen interessieren, wären bereit einen Aufpreis für einen Rußfilter in Kauf zu nehmen.

Immerhin 25 Prozent der Befragten glauben, dass die Debatte sich auf das Image der Autobauer auswirkt. Als Gewinner auf Herstellerseite werden vor allem die französischen Hersteller angesehen. 70 Prozent der Befragten glauben, dass Peugeot Boden gut gemacht hat. Auch Renault und Citroen gelten als Gewinner der Feinstaub-Diskussion. Schlechter kommen die deutschen Autobauer weg. Vor allem Volkswagen, Mercedes, BMW und Audi haben laut Studie an Ansehen eingebüßt. An der Umfrage nahmen 2000 Verbraucher teil. mas
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