Direktmarketing-Studie: Zunehmende Kontakte, abnehmende Akzeptanz

Dienstag, 07. Juni 2011
Individualität liegt vorn: Kunden wollen von den Versicherern persönlich angesprochen werden
Individualität liegt vorn: Kunden wollen von den Versicherern persönlich angesprochen werden

Die Kontakthäufigkeit von Direktmarketing-Instrumenten nimmt zu. Gleichzeitig nimmt die Akzeptanz dieser Instrumente bei den Kunden ab. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie "Kundenmonitor Assekuranz" des Marktforschungsinstituts Yougov Psychonomics. Hierfür befragten die Marktforscher in Köln 1405 Entscheider und Mitentscheider in Versicherungsangelegenheiten ab 14 Jahren. Trotz dieser gegenläufigen Entwicklung konnte in der Studie kein deutlicher Anstieg der Verärgerung der Kunden über die Direktmarketingmaßnahmen festgestellt werden. Regelmäßige Kontaktaufnahmen können sogar durchaus positive Effekte erzielen.

Von den Direktmarketing-Instrumenten wird der persönliche Brief eines Vertreters favorisiert. Dieser sei ähnlich beliebt wie zuvor vereinbarte Vertreterbesuche. Postwurfsendungen mit der Anschrift "An die Bewohner des Haushalts" haben ebenfalls positive Auswirkungen.

Insgesamt nimmt der Brief als Kontaktinstrument an Bedeutung zu. Dies dürfte wohl auch an den Bedingungen für telefonische Informationsangebote liegen, die das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) deutlich eingeschränkt hat. hor
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