Direct Mail legt weiter zu

Freitag, 07. Oktober 2011
Direct Mails legen zu
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Werbungtreibende Hamburg


Direct Mail hat für Werbungtreibende weiter eine hohe Bedeutung. Im August stiegen die Ausgaben der Unternehmen für das Medium leicht um 0,5 Prozent an. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von Nielsen in Hamburg. Vor allem die Handelsorganisation investieren laut den Marktforschern verstärkt in den Kanal. Insgesamt haben die Unternehmen im Monat 8 des Jahres 1,94 Milliarden Euro in dem Medium investiert. Gleichzeitig kletterte das Volumen der versandten Direct Mails um 6,7 Prozent. Grund für die Differenz zwischen Bruttowerbedruck und Volumen ist die Tatsache, dass die Unternehmen den im Porto günstigeren unadressierten Versand mit einem Plus von 9,9 Prozent im August stärker eingesetzt haben, während der adressierte und teiladressierte Versand rückläufig war. Laut Nielsen beruht das Direct-Mail-Wachstum im August fast ausschließlich darauf, dass die Unternehmen verstärkt Prospekte verschickt haben. Bei den adressierten Direct Mails, die eine Lesequote von 76,7 Prozent erreichen, setzen die Werbungtreibenden nach wie vor vor allem auf den Brief. Im Schnitt wollen auf das beworbene Angeot bei allen adressierten Direct Mails 7,2 Prozent der Empfänger reagieren.

Was die Entscheider aber noch viel mehr interessieren dürfte, sind die Effizienzkennziffern der Teildisziplin. Laut Nielsen lagen die Kosten per Kontakt im August 2011 durchschnittlich bei 44 Cent, pro Leser durchschnittlich bei 58 Cent und pro Interessent im Schnitt bei 1,20 Euro. mir
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