Die Queen fliegt mit Condor

Freitag, 29. April 2011
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"Charlie Brown" und „Snoopy" auf Flugzeuge zu kleben, mag erstmal nur sympathisch sein. Für Condor hingegen ist es ein kleiner Baustein innerhalb einer neuen Strategie. Eigentlich gehören die „Peanuts" zur aktuellen Charity-Aktion der Fluglinie. Doch sie symbolisieren auch den Wandel in der Geisteshaltung. Die Airline möchte frecher, bunter und ungewöhnlicher werden. Ziel des Ganzen: Die Fluglinie soll sich noch klarer als Ferienflieger positionieren.  Der Feinschliff in der Positionierung hat einen Grund. „Wir haben uns lange nicht mehr klar gemacht, dass Condor nicht nur der einzige, sondern auch der größte deutsche Ferienflieger ist. Wir machen seit unserer Gründung nichts anderes", sagt Rainer Kröpke. Er ist bei der Thomas-Cook-Tochter fürs Marketing und Produktmanagement verantwortlich. Daher lautet seine Forderung: „Wir müssen die DNA noch weiter verstärken, noch stärker in den Vordergrund stellen."

Seit gut eineinhalb Jahren überprüft Condor gemeinsam mit den Beratern von Driving Growth Schritt daher jeden Kundenkontaktpunkt auf seine Ferientauglichkeit. Dabei steht weniger die Werbung auf dem Prüfstand als die internen Prozesse. „Wir müssen das, was wir in Anzeigen promoten, mit Leben füllen", sagt der Manager.

Ein Beispiel ist das neue Sicherheitsvideo, das Condor seit Anfang April an Bord der Maschinen zeigt. (Agentur: By Lauterbach, Unterföhring). Statt adretten Stewardessen und Stewards machen jetzt die Queen, Elvis und Charly Chaplin die Fluggäste mit Notausgängen, Sicherheitswesten und den Atemmasken vertraut. Ein anderes ist der Condor Cocktail, den es seit kurzem an Bord ausgewählter Strecken gibt. mir
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