Die GfK ist auf Wachstumskurs

Freitag, 31. August 2001

Die Marktforschung ist relativ wenig von konjunkturellen Schwankungen betroffen. Zu diesem Schluss kommt die GfK-Gruppe nach Vorlage ihres Halbjahresberichtes. Trotz Werbeflaute steigerte das Marktforschungsunternehmen seinen Gesamtertrag im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,4 Prozent auf 253,8 Millionen Euro.

Seit Jahresanfang hat die GfK ihre Akquisitionstätigkeit weiter verstärkt. Im weltweit zweitgrößten Markt für Marktforschungsleistungen, Großbritannien, stärkte das Unternehmen seine Marktposition mit zwei Übernahmen: Im Mai erwarb die GfK die Nummer 11 der britischen Marktforschungsinstitute, Martin Hamblin, die Anteile an Romtec-GfK wurden zu 100 Prozent aufgestockt. Mit beiden Akquisitionen nimmt die GfK nun Platz 7 im nationalen Ranking der Marktforschungsinstitute ein. In Deutschland kaufte die GfK-Gruppe 51 Prozent der auf Medien und Ad-Hoc-Forschung spezialisierten Enigma.

Die GfK-Gruppe erwartet ein Wachstum, das über dem Branchendurchschnitt liegt. Durch die Akquisitionen und weitere Übernahmen will das Unternehmen zusätzliches Wachstum bis zu 40 Millionen Euro generieren. Insgesamt hält das Management einen Gesamtertrag von rund 550 Millionen Euro in diesem Jahr für erreichbar. Das entspräche einem Plus von 15 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr.
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