Deutschlands Konzerne verschenken Millarden Euros aufgrund fehlenden Web Controllings

Montag, 11. Mai 2009

Unternehmen verschenken Millardenbeträge im Internet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Web Analytics Solution Profiler" von Ogilvy Brains. Die Strategieberatung analysierte im Januar und Februar die Webseiten der Top 500 umsatzstärksten Unternehmen und der Top 50 Banken in Deutschland daraufhin, ob diese für ihren Netzauftritt eins von 120 möglichen Webcontrolling-Tools einsetzen und das Nutzungsverhalten von Kunden gezielt untersuchen. Über die Hälfte der Konzerne verzichtet auf Webcontrolling und damit auf die Möglichkeit, ihre Internetseiten User-freundlicher zu gestalten. So beenden beispielsweise zehn Prozent der User den Einkaufsvorgang wegen umständlicher Registierungsformulare frühzeitig. "Es sind oft nur Kleinigkeiten, die Einkaufswillige am Abschluss hindern. Diese zu erkennen und den Webauftritt gezielt zu optimieren, kann Umsatzpotenziale in Milliardenhöhe bringen", sagt Ogilvy Brains Geschäftsführer Bert Klingsporn.

Der Einsatz von Webcontrolling unterscheidet sich von Branche zu Branche. Nur rund 25 Prozent der deutschen Banken lassen ihre Website auf Optimierung in der Userführung analysieren. Energieversorger sind ebenfalls unterdurchschnittliche Nutzer. Die Telekommunikations- und Transportbranche setzt das Tool dagegen verstärkt ein. nk
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