Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe erwartet für 2012 stabile Geschäfte

Donnerstag, 17. November 2011
(Bild: VDK)
(Bild: VDK)

Sechs Woche vor Jahresende fangen Verbände und Institutionen an, gerne einen Blick in die Glaskugel zu werfen. Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe blickt dabei durchaus positiv in die Zukunft. Mit einem leichten Abschwung bei den Neuzulassungen auf rund 3,1 Millionen Fahrzeugen, einen Zuwachs bei den Gebrauchtwagen zwischen 6,6 bis 6,7 Millionen und ein stabiles Servicegeschäft dürfte sich die Geschäfte der Branche stabil entwickeln. Für Verlage und Medienhäuser könnte die Einschätzung des Verbands, der die Interessen von etwa 38.000 Kfz-Meisterbetriebe vertritt, nicht unerheblich sein. Die lokalen Kfz-Händler und Werkstätten gehören zu den treuen Anzeigenkunden der Lokal- und Regionalzeitungen. Sie werben in Print und den Online-Angeboten für ihre Dienstleistungen.  Allein in diesem Jahr hat die Branche laut Nielsen 1,2 Millionen Euro investiert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 5,5 Prozent.

Allerdings steht die Prognose für das kommende Jahr auf wackeligen Füßen, wie ZDK-Präsident Robert Rademacher selbst sagt: "Dabei gehen wir davon aus, dass die europäische Schuldenkrise nicht weiter eskaliert und uns eine neue Bankenkrise erspart bleibt."

Die im Herbstgutachten der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute prognostizierte Zunahme des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 0,8 Prozent für 2012 lasse allerdings eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland erwarten. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt und die derzeit nach wie vor gute Konsumstimmung bei den Verbrauchern, sollte sich im neuen Jahr nach Ansicht des ZDK positiv auf die drei Kernfelder des Kfz-Gewerbes Neu- und Gebrauchtwagen sowie Service auswirken. Im Jahr 2010 hatte der Umsatz allein im Service knapp 29 Milliarden Euro betragen. mir
Meist gelesen
stats