Deutsche Telekom bleibt dem Radsport trotz Dopingskandal treu

Donnerstag, 24. Mai 2007

Die Deutsche Telekom in Bonn hält an ihrem Sponsoring-Engagement im Radsport fest. Obwohl sich am Donnerstag dieser Woche mit Erik Zabel ein weiterer Ex-Fahrer des früheren Team Telekom als Doping-Sünder outete, will das Unternehmen seinen Vertrag erfüllen. "Wir sind nach wie vor der Meinung, dass wir den Radsport sauber bekommen können", sagt Stephan Althoff, Leiter Konzernsponsoring, gegenüber HORIZONT.NET.

Zabel, ein früherer Weggefährte von Jan Ulrich, fährt inzwischen für das Team Milram. Zuvor hatten bereits mit Bert Dietz, Christian Henn, Udo Bölts und Rolf Aldag vier weitere ehemalige Radsportler zugegeben, während ihrer Zugehörigkeit zum früheren Team Telekom gedopt zu haben.

Auch Gerolsteiner bleibt dem Radsport treu. Wie Stefan Göbel, Leiter der Abteilung Kommunikation der Gerolsteiner Brunnen, gegenüber der Presse ankündigt, wird das Doping-Geständnis des sportlichen Leiters Christian Henn keine Konsequenzen haben. Die Kooperation soll vertragsgemäß bis Ende 2008 laufen. mas

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